Von 3. bis 4. Oktober 2026 kamen die Regionalleiter:innen von Kopfweh Österreich aus nahezu allen Bundesländern zum diesjährigen Jahrestreffen im Cityhotel St. Pölten zusammen. Zwei intensive Tage standen ganz im Zeichen des Austauschs, der Weiterentwicklung unseres Vereins und des Blicks auf das kommende Jubiläumsjahr.
Mit Blick auf 20 Jahre Kopfweh Österreich im Jahr 2027 wurde auch auf die Entwicklung des Vereins zurückgeschaut. Seit der Gründung im Jahr 2007 durch Christa Katerl und Prof. Dr. Christian Lampl hat sich Kopfweh Österreich zu einer österreichweit tätigen gemeinnützigen Patient:innenorganisation entwickelt. Unser Ziel bleibt dabei unverändert: Menschen mit Migräne und anderen Kopfschmerzerkrankungen zu informieren, zu vernetzen und dafür zu sorgen, dass niemand mit der eigenen Erkrankung allein bleiben muss.

Beim Jahrestreffen berichteten die Regionalleiter:innen über die Arbeit in den Bundesländern, Veranstaltungen und Projekte des vergangenen Jahres. Auch unsere neue Website, die weitere Vernetzung der Regionalgruppen sowie eine außerordentliche Generalversammlung waren wichtige Themen.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf unserer zunehmenden nationalen und internationalen Vernetzung – unter anderem durch die Drei-Länder-Tagung Kopfschmerz, den Migraine & Headache International Patient Advocacy Summit (MHIPAS) von EMHA und IMHA in Genf sowie das Kämpferherzen-Treffen in Kassel.

Fachlicher Austausch
Auch fachliche Impulse durften nicht fehlen. Mag. Claudia Weinberger von APOmedica informierte unsere Regionalleiter:innen über Coenzym Q10, Omega-3-Fettsäuren und unterschiedliche Magnesiumverbindungen.

Ronald Söllner, Vorstandsvorsitzender der Selbsthilfe NÖ, sprach in einem kurzen Vortrag über mündige Patient:innen und darüber, wie Selbsthilfe- und Patient:innenorganisationen Menschen dabei unterstützen können, sich zu informieren und selbstbestimmt mit ihrer Erkrankung umzugehen.

Ausblick auf 2027
Besonders viel Raum nahm die Planung unseres Jubiläumsjahres ein: 2027 feiern wir 20 Jahre Kopfweh Österreich.
Ein Schwerpunkt wird auf regelmäßigen Online-Vorträgen mit Expert:innen liegen, damit möglichst viele Betroffene in ganz Österreich erreicht werden können. Gleichzeitig möchten wir die regionalen Selbsthilfeangebote weiter stärken und unsere Arbeit als Bindeglied zwischen Patient:innen, Ärzt:innen, Wissenschaft und Selbsthilfe weiter ausbauen.

Neben all der intensiven Arbeit kam natürlich auch der persönliche Austausch nicht zu kurz. Gerade die Gespräche zwischen den Regionalleiter:innen aus den unterschiedlichen Bundesländern machen unser Jahrestreffen jedes Jahr besonders wertvoll.
Wir nehmen viele neue Ideen, Pläne und Motivation mit und freuen uns schon jetzt auf ein besonderes Jahr 2027.

Danke an alle Regionalleiter:innen, die Kopfweh Österreich mit ihrem ehrenamtlichen Engagement, ihrer Zeit und ihren Ideen mitgestalten!